Loire – die Schlösser von Leonardo da Vinci

Shownotes

Unsere Shownotes findet ihr auf plazy.travel

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00:00:05: Herzlich willkommen bei Places To Go, dem Podcast der Reiseplattform plazy.travel und wir stellen euch hier ja immer ganz besondere Orte vor.

00:00:20: Places to go eben!

00:00:22: Ja und das im Wort sind to-go nämlich immer in unter zehn Minuten.

00:00:26: also schön auf den Punkt.

00:00:28: mein Name ist Katrin Sander

00:00:29: ich bin Inka Schmeling und in dieser Episode heute dann nehmen wir euch mit an die Loire mit gut tausend Kilometern der längste Fluss in Frankreich.

00:00:39: Ja, aber klar!

00:00:40: Wir fokussieren uns immer in diesem Podcast.

00:00:43: Zeigen euch nicht den ganzen Fluss und das machen wir auch jetzt denn es geht heute nur um das sogenannte Teil der Könige also das Loire-Teil zwischen Céline-Séloir bei Orleans und Chalon-Céloirs à l'Angers.

00:00:56: Das ist etwa zweihundertundachtzigkehde Meter lang Und neben Weingütern und wirklich vielen schönen kleinen Altstätten findet ihr hier vor allem Schlösser.

00:01:06: Und zwar richtig, richtig viele Schlössä!

00:01:09: Es sind deutlich über dreihundert.

00:01:11: Ja das ist eine Schlößerdichte die vermutlich selbst ein Mann wie Leonardo da Vinci beeindruckt haben dürfte.

00:01:19: Der hatte in seinem Leben natürlich schon einiges gesehen an Prunk aber... Ja, dann kam er fifteenhundertsechzehn hierher.

00:01:26: Zog selbst in eines dieser Loire-Schlösser ein.

00:01:29: und warum er das getan hat?

00:01:32: Wo er hier an der Loire seine Spuren hinterlassen hat und wieso Frankreich noch heute von Da Vinci's Aufenthalt hier an Der Loire profitiert... Das erzählen wir euch jetzt!

00:01:46: Leonardo da Vinci war vierundsechzig als er im Jahr fifteenhundertsechszehn vom Vatikan an die Loire zog.

00:01:54: Angeblich soll er auf einem Maultier damals über die Alpen hierher geritten sein und hatte drei berühmte Gemälde mit im Gepäck.

00:02:02: Die kann man genau deswegen heute alle in Parisa Louvre sehen, nicht zum Beispiel in den Uffizien in Florenz oder in den vatikanischen Museen in Rom.

00:02:11: Das sind die Bilder Johannes der Teufa, Anna Selbtritt und die berühmmte Mona Lisa.

00:02:17: Der damalige französische König Franz I, der war so ein richtiger Da Vinci-Fan.

00:02:25: Er hat ihn höchstpersönlich eingeladen und da Vinci ... Ja, er hat das damals gerne angenommen.

00:02:31: Denn in Italien im Vatikan, da war sein Stern so ein bisschen am sinken muss man sagen.

00:02:37: Er galt irgendwie jetzt so langsam als alt, nicht mehr ganz so en vogue.

00:02:44: viele spannende Aufträge gingen so zu dieser Zeit an jüngere Kollegen von ihm.

00:02:48: Zum Beispiel das berühmte Deckenfresco in der sikstinischen Kapelle, an Michelangelo.

00:02:53: auch Raphael stand hoch im Kurs und deswegen dachte dann da Vinci wohl okay?

00:03:00: Dann ziehe ich jetzt mal vom Tiber Andi Loire.

00:03:04: er wurde hier auch bestens einquartiert.

00:03:06: König Franz I hat ihm ein eigenes Schloss hier gegeben am Rande von Ombois Das Château du Clos Lycée.

00:03:14: Das hat er auch gemacht, der König damit er Da Vinci schnell sehen konnte.

00:03:19: Und sein königliches Schloss, das lag gerade mal fünfhundert Meter entfernt und war sogar durch einen unterirdischen Geheimgang mit Da Vincis Schloss verbunden.

00:03:29: Dieser Geheimgang und überhaupt diese hohe Zahl an Schlössern hier – das hat alles seinen Ursprung im vierzehnten und fünften Jahrhundert also kurz vor Da Vincies Ankommen Im hundertjährigen Krieg zwischen Frankreich und England, da floh der französische Hof.

00:03:45: Und mit ihm auch das gesamte Gefolge, der gesamte Adel von Paris hierher an die Loire.

00:03:52: für Jahrzehnte hat sich damals das Machtzentrum hierhin verlagert.

00:03:57: Als dann der Krieg vorbei war ... Ja, da haben die Leute natürlich ihre Schlösser immer noch weiter genutzt als Sommerresidenzen.

00:04:04: Ja, und das sind wirklich... prunkvolle Schlösser, denn was hier auffällt ist ja eben nicht nur wie viele es gibt sondern auch wie prächtig die ausgestattet sind.

00:04:13: Und das liegt daran dass ja die allermeisten dieser Schlössa in der Blütezeit der Renaissance gebaut wurden also Schloss Amboise zum Beispiel Also das Schloss in dem der König wohnte.

00:04:24: Das hat sogar den ersten Renaissancegarten überhaupt in ganz Frankreich.

00:04:29: und auf dem Gelände dieses Schlosses in der Schlosskapelle da wurde dann auch Leonardo da Vinci bestattet.

00:04:35: Er lebte keine drei Jahre an der Loire, fünftzehntundneinzehn.

00:04:39: Da starb er in seinem Château du Clos Lycée und beide Schlösser also einmal Schloss au Bois wo der König lebte und wo da Vinci Skrab ist und eben dieses Châteaux du Close Lycées wo Leonardo da Vincy seine letzten Jahre verbrachte und dann starb die sind beider heute öffentlich zugänglich.

00:04:58: was bei Leonados Schloss finde ich sehr nett es ist dass man hier in den Räumen in einer Ausstellung irgendwie so ganz schön gezeigt bekommt In was für verschiedenen Bereichen dieses Universalgeniege arbeitet hat und von den vielen technischen Erfindungen, die er ja in seinem Leben gemacht hat sind einige sogar hier im Schlosspark nachgebaut.

00:05:18: Alle wichtigen Infos zu diesen beiden Schlössern zum Besuch dort, die schreiben wir euch in unsere Show Notes auf plazy.travel.

00:05:26: Und außerdem findet ihr auch da noch Infos zum dritten Schloss an dem Leonardo da Vinci auch Spuren hinterlassen hat, die bis heute sichtbar sind.

00:05:34: Begeber sind sogar und in das sogar die Mona Lisa im zwanzigsten Jahrhundert noch mal eingezogen ist.

00:05:45: Mit dem Bau von Schloss Chambord begann König Franz I. In diesem Jahr in dem Leonardo Da Vinci hier an der Loire starb.

00:05:53: es liegt gut fünfzig Kilometer loire aufwärts bei dem sehr hübschen Ort Blois Und Heute gilt es als dass Prächtigste und mit insgesamt vierhundertvierzig Zimmern auch als das größte Loa-Schloss.

00:06:08: Magnet ist ja außerdem ein Gebäudeteil, den Leonardo da Vinci noch vor seinem Tod entworfen hat und der irgendwie sehr typisch für ihn und überhaupt für seinen schaffen.

00:06:20: Nämlich eine Treppe – eine Wendeltreppe!

00:06:23: Und zwar eine mit zwei so ineinander verschränkten Spiralen die sich um einen Kern winden und dabei aber nie kreuzen.

00:06:32: Also

00:06:32: eigentlich, genau wie bei einem DNA-Strang diese berühmte Doppelhelix, die ja erst in den Neunzehntenfünfzigern entdeckt wurde?

00:06:42: Leonardo da Vinci war eben seinerzeit in vielen Bereichen weit voraus.

00:06:46: Definitiv!

00:06:47: Und diese Doppellhelikstreppe hat ein ganz praktischen Vorteil denn hier können zwei Menschen gleichzeitig hoch und runter steigen nicht direkt begegnen.

00:06:59: Der König, der war angeblich davon so fasziniert, dass er das immer wieder gemacht hat... Also

00:07:03: rauf und runter!

00:07:05: Aber immer alleine?

00:07:07: Ja genau, das kann man aber heute noch tun vielleicht nicht ganz so allein wie damals der König.

00:07:12: Schloss Schombor ist ebenfalls zu besichtigen Und ich würde dringend auch dazu raten an der Kasse hier eines dieser Histopads auszuleihen.

00:07:19: Das ist nämlich so ein bisschen wie einen Schnelldurchgang durch die französische Geschichte.

00:07:25: Und damit wird das total anschaulich, weil man auf diesen Histopads sich viel anhören kann zu den Menschen, die hier in den letzten fünfhundert Jahren gelebt haben und zu den Ereignissen, die stattgefunden haben.

00:07:39: Man kann sich auch ganze Räume dann mit Augmented Reality wieder richtig auferstehen lassen.

00:07:46: Eine spannende Epoche, ein spannendes Kapitel.

00:07:48: Das gibt es oben auf dem Dach, das ist dort rekonstruiert im Zweiten Weltkrieg.

00:07:53: Da war Schloss Chambord das Depot für Kunstwerke aus den Pariser Museen vor allem aus dem Louvre hier in Sicherheit gebracht wurden.

00:08:01: und zu dieser Zeit kehrte dann eben auch die Mona Lisa zurück an die Loire.

00:08:06: Ja, rund vierhundertfünfzig Jahre nachdem Leonardo da Vinci sie auf seinem Maultier über die Alpen nach Frankreich gebracht hat.

00:08:14: Und dann ausgerechnet in das Schloss, in dem sich ihr Schöpfer mit dieser visionären Treppe verewigt hat?

00:08:20: Ja, Leonardo Überaldo.

00:08:22: Genau!

00:08:23: Alles gehört zusammen.

00:08:25: Alle drei Schlösser, die mit den letzten Jahren von Leonardo da Vinci eng verbunden sind, sind auf jeden Fall echte Places to Go und auf plazy.travel findet ihr Wie gesagt, noch viel mehr Informationen zu allen Dreien.

00:08:39: Und natürlich auch zu vielen anderen Places to Go auf der ganzen Welt.

00:08:43: Das hier ist schon Episode hundertdreiundzwanzig von Places To Go.

00:08:47: Hört euch sehr gerne durch unsere anderen Episoden durch und am besten abonniert ihr uns gleich.

00:08:52: Dann verpasst ihr keinen Place to Go mehr!

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